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Wir sind Staatstheater

Seit dem 1. September hat Augsburg ein Staatstheater. Es ist neben München und Nürnberg der dritte Standort in Bayern, an dem sich ein Haus dieser Qualitätsstufe befindet. Lesen Sie hier die Umwandlungsschritte vom Theater zum Staatstheater und welche Auswirkungen für den Theaterbetrieb, die Theatersanierung und den Kulturstandort Augsburg sowie die ganze Region sich ergeben.

Die neue Theaterviertel Aktuell ist da

Lesen Sie in dieser Sonderausgabe des Theaterviertel Aktuell alles über die Umwandlung des Theater Augsburgs in ein Staatstheaer.

Verlegung der Fernwärmeleitung

Beeinträchtigung in der Theaterstraße und in der Heilig-Kreuz-Straße vom 20.08. bis 28.09.2018 wegen Umverlegung von Teilbereichen der Fernwärmeleitung

Archäologische Funde bei den Ausgrabungen

Wo einmal das neue Orchesterprobengebäude stehen soll, werden derzeit ganz andere Instrumente geschwungen. Seit Juli 2017 graben die Stadtarchäologen an der Volkhartstraße und bringen teils Erstaunliches zutage.

Theaterviertel Aktuell Nr. 4

Die Zeitung informiert über das geplante Orchesterprobengebäude, zeigt Einblicke in die Archäologischen Ausgrabungen und stellt die Interimsspielstätten vor.

Das neue Orchesterprobengebäude

Seinen Vorentwurf für das künftige Orchesterprobengebäude hat Walter Achatz im Stadtrat vorgestellt. Es ist eine der spannendsten und anspruchsvollsten städtebaulichen Situationen rund um die Theatersanierung.

Zeitstrahl Sanierung Theater Augsburg, Stand 12/2018
  • 06/2018
    Schliessung der Brechtbühne

    Die Interimsspielstätte Brechtbühne schliesst nach 6 Jahren. Theatertechnischen Einbauten wie Licht, Ton, Bühnentechnik, Tribüne und auch die Klimatechnik / Lüftungsanlage etc. werden aus der brechtbühne demontiert und im Ofenhaus und dem angrenzenden Neubau wieder eingebaut.

  • 10/2017
    martini-Park als Interim wird eröffnet

    Die Interimsspielstätte für das Theater wird im Oktober eröffnet. Zwei ehemalige Produktionshallen auf dem martini-Park Gelände dienen als Interimsspielstätte. 620 Zuschauer finden dort Platz.

  • 06/2017
    Archäologische Grabungen beginnen

    Wo einmal das Orchesterprobengebäude stehen soll, beginnen im Juli 2017 die Archäologen mit Ihrer Arbeit. Auf dem Gelände an der Volkhartstrasse fördern Sie aus Funde aus nahezu allen Epochen zutage.

  • 06/2016
    Schließung des Großen Hauses

    Bei Voruntersuchungen durch den TÜV werden massive Brandschutzmängel festgestellt. Das Grosse Haus wird geschlosssen. Früher als geplant.

  • 11/2015 - 05/2016
    Bürgerbeteiligung

    Die Bürgerbeteiligung geht nach einem knappes halben Jahr im April 2016 zu Ende. Die Ergebnisse wurden dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt, um in der Bauplanung des Theaters Augsburg berücksichtigt zu werden.
    Hier gibt es das komplette Ergebnisprotokoll aus dem Bürgerbeteiligungsprozess „Zukunft der Theaterlandschaft Augsburg“:

    Ergebnisdokumentation zur Bürgerbeteiligung „Zukunft der Theaterlandschaft Augsburg“

  • 10/2015
    Neuberechnung der Kosten

    Im Oktober 2015 haben das Architekturbüro Achatz und das Kulturreferat die Kosten neu kalkuliert – diesmal mit detaillierteren Schätzungen zur Archäologie. Bei den Baukosten ergab sich Einsparpotenzial von 2,5 Millionen Euro. Einschließlich der Interimskosten ergibt sich daraus ein Gesamtvolumen von 197,5 Millionen Euro. Davon entfallen auf Bauteil I und II 186,3 Millionen Euro, auf die Interimslösungen 8,28 Millionen Euro und auf die Archäologie 2,93 Millionen Euro. Abzüglich der voraussichtlichen Staatszuschüsse von 105,65 Millionen Euro beträgt der Netto-Eigenanteil der Stadt 90,98 Millionen Euro.

  • 07/2015
    Verhandlungen mit dem Freistaat und Kostenreduzierungen

    Vor dem Hintergrund der mit dem Freistaat Bayern geführten Förderverhandlungen wurden parallel die Planungen durch das Architekturbüro vertieft, auch mit dem Ziel, zu einer Einsparung zu gelangen. Der Freistaat Bayern hat am 1. Juli 2015 im Rahmen einer Pressekonferenz eine bislang nicht dagewesene Förderung in Höhe von 107 Mio. Euro, bezogen auf 189 Mio. Euro Gesamtinvestitionskosten, zugesagt (Kosten siehe Beschluss).
    So kann, nach den erfolgreichen und intensiven Verhandlungen mit dem Freistaat, auch zukünftig in der Metropole Augsburg als drittgrößtem bayerischen Ballungsraum ein Zentrum für Kultur und Theater seine Ausstrahlung in die gesamte Region entfalten.
    Zeitgleich zu den Verhandlungen mit dem Freistaat konnte mit großen, gemeinschaftlichen Bemühungen des Nutzers, der Verwaltung und des planenden Architekten eine enorme, aber planvolle Kostenreduzierung im Konzept vom 10. Februar 2015 erreicht werden (Pläne siehe Beschluss). Dabei ist es trotz der signifikanten Kostensenkung gelungen, unter Berücksichtigung der komplexen, funktionalen Zusammenhänge eines Theaters, das ursprüngliche, auch vom Freistaat Bayern gewürdigte Konzept beizubehalten.

  • 07/2015
    Vorstellung der Planungen und Kosten im Stadtrat

    Der mit dem Theater inhaltlich abgestimmte Vorentwurf der Planungen „Generalsanierung Großes Haus“ (Bauteil I) mit Kostenschätzung wird dem projektleitenden Hochbauamt Anfang Februar 2015 übergeben und in der gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses und des Werkausschusses Theater am 10. Februar 2015 öffentlich vorgestellt. Ebenfalls präsentiert wird eine erste Konzeptstudie für Bauteil II an der Kasernstraße auf der Grundlage des Raumbuches des Theaters Augsburg mit überschlägiger Kostenermittlung. Auf Basis der damalig vorhandenen Planungstiefe (Stand 10.02.2015) wurden Gesamtkosten von rund 222 Mio. Euro (brutto) ermittelt, wobei auf das Bauteil I (Großes Haus) rund 119,5 Mio. Euro (brutto) inklusive Risikoreserve von 25 Prozent und auf das Bauteil II (Gesamtareal an der Kasernstraße) rund 102,5 Mio. Euro (brutto) entfallen.

  • 09/2013 - 12/2013
    VOF Wettbewerb zum Großen Haus Bauteil I

    Die für die Generalinstandsetzung erforderlichen Leistungen der Objektplanung Gebäude (Architekt) und der Fachplanungen werden im Rahmen von separaten Verhandlungsverfahren nach VOF vergeben. Im Ergebnis der europaweiten VOF-Verfahren werden die Planungsleistungen (Leistungsphasen 1-2 Fachplaner; Leistungsphasen 1-3 Architekt, gemäß HOAI/Honorarordnung für Architekten und Ingenieure), nach den entsprechenden Vergabebeschlüssen im Bauausschuss am 17. Oktober 2013, an die ausgewählten Planungsbüros vergeben.
    Planung Gesamtareal an der Kasernstraße (Bauteil II): Auf Grundlage der Studie zur „Neukonzeption Theater Augsburg“ sind umfangreiche Planungen zur Neuordnung der Bereiche Verwaltung, Werkstätten, Produktionsstätten (Probebühne, „Kleines Haus“) erforderlich. Schnittstellen zu den Funktionen im Großen Haus sind gemäß den theaterspezifischen Anforderungen zu entwickeln.
    Zur Entwicklung eines städtebaulich und (hoch)baulich funktionalen Entwurfskonzepts für das Gesamtareal sind zur Fortführung und Konkretisierung der vorliegenden Studien Planungsleistungen erforderlich. Diese wurden in einem weiteren Verhandlungsverfahren nach VOF vergeben. Im Ergebnis des europaweiten VOF-Verfahrens wurden die Planungsleistungen (Leistungsphasen 1-2 Architekt, gemäß HOAI) mit Vergabebeschluss im Bauausschuss vom 12. Dezember 2013 an das ausgewählte Architekturbüro vergeben.

  • 09/2011
    Grundsatzbeschluss des Stadtrat zur Theatersanierung

    Grundsatzbeschluss des Stadtrates vom 29. September 2011 (Drs.-Nr. 11/00433) zu Theatersanierung: Die Verwaltung wird beauftragt, die Sanierung des Theaters auf der Basis der Studie zur „Neukonzeption Theater Augsburg“ zeitnah zu realisieren, die notwendigen Verfahrensschritte durchzuführen und erforderliche Fachplanungen zu beauftragen. Aus verfahrensrechtlichen Gründen und Bedingungen des Bauablaufs für das Großprojekt wurde die Maßnahme in „Generalsanierung Großes Haus“ (Bauteil I) und „Planung Gesamtareal an der Kasernstraße“ (Bauteil II) gegliedert.

  • 2010
    Schließung der Komödie

    Mitte 2010 muss aus bauordnungs- und brandschutzrechtlichen Gründen die Komödie geschlossen werden. Dringend muss eine Interimsspielstätte eingerichtet werden. Eine Entscheidung hierzu wird deshalb unabhängig von der Neukonzeption Theater Augsburg getroffen (Drs.-Nr. 11/00263).

  • 09/2009
    Erste Planungen

    Im Bauausschuss vom 17. September 2009 wird der Auftrag für die Planungsleistungen zur Neukonzeption des Theaters Augsburg vergeben (Arbeitsvergabe, keine Drs.-Nr.). Ziel ist die Entwicklung einer zukunftsweisenden Neukonzeption für das Theater Augsburg mit seinen Produktions- und Spielstätten als Grundlage für Umbau, Modernisierung und ggf. Erweiterung/Neubau (Großes Haus, Komödie, Werkstätten, Probebühne, Freilichtbühne). Im Ergebnis eines europaweiten VOF-Verfahrens (Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen) werden die Planungsleistungen Mitte 2009 an die Arbeitsgemeinschaft PFP Architekten, Prof. Friedrich, nach Hamburg vergeben. Im Rahmen von Workshops werden zwei Problemfelder untersucht:
    Langfristige Neukonzeption des Theaters Augsburg zur Optimierung/Verbesserung aller Spiel- und Produktionsbereiche
    Untersuchung von möglichen Interimsspielstätten für die „Komödie“
    Das Ergebnis der Studie wird dem Stadtrat am 11. Dezember 2009 durch PFP-Architekten vorgestellt.

  • 2007/08
    Erste Arbeitsgruppe wird gebildet

    2007 regt OB Dr. Paul Wengert eine referatsübergreifende Arbeitsgruppe aufgrund der sich gravierend verschlechternden Spiel- und Produktionsverhältnisse beim Theater an. Die Arbeitsgruppe wird schließlich von OB Dr. Kurt Gribl mit Verfügung vom 26. Mai 2008 einberufen.