Theaterviertel Augsburg

Zeitplan der Theatersanierung

Aktuelle Maßnahmen auf einen Blick

Erste Baumaßnahmen sichtbar

Nach gründlichen Schadstoffuntersuchungen starteten Ende Mai und Anfang Juni mit dem Rückbau von Probebühne und Brechtbühne die ersten sichtbaren Baumaßnahmen.

Die Einrichtung der Baustelle beginnt

Mit Schließung der Kasernstraße beginnt nun ab 18.03.2019 die Baustelleneinrichtung. Begleitet wird dies von Verbau- und Erdarbeiten des Trafokellers im Bereich der Theaterstraße.

Sanierungsarbeiten gestartet

Mit der Baubeginnsanzeige vom 01. Januar 2019 starteten offiziell die Sanierungsarbeiten am Großen Haus.

Neue Spielstätte auf dem Gaswerkgelände

Seit Januar 2019 haben Schauspiel und Ballett des Staatstheaters ein neues Zuhause: In der neuen brechtbühne im Ofenhaus.

Das Theater spielt weiter

Das Große Haus wird saniert, doch das Theater spielt weiter! Hier erfahren Sie alles über die außergewöhnlichen Interimsspielstätten und wie sie zu erreichen sind.

Wir sind Staatstheater!

Seit dem 1. September hat Augsburg ein Staatstheater. Lesen Sie in der Sonderausgabe der "Theaterviertel", wie die große Verwandlung vonstattengeht.

Theaterviertel Aktuell

Die Zeitung "Theaterviertel Aktuell" informiert über aktuelle und geplante Maßnahmen, gibt Einblicke hinter die Kulissen der Theatersanierung und stellt die Interimsspielstätten vor.

Archäologische Funde bei den Ausgrabungen

Bevor gebaut werden kann, kommt die Stadtarchäologie zum Einsatz. Von Juli 2017 bis Ende 2018 wurde der Standort des zukünftigen Orchesterprobengebäudes an der Volkhartstraße untersucht - teils Erstaunliches kam zutage.

  • 05/2019
    Abbrucharbeiten beginnen

    Am 27. Mai 2019 beginnen die Abbrucharbeiten auf dem Gelände zwischen Kasernstraße und Ottmarsgässchen. Nach den gründlichen Schadstoffuntersuchungen sind dies die ersten sichtbaren Maßnahmen. Zunächst wird die Probebühne rückgebaut, ab dem 5. Juni dann die Brechtbühne. Hier sollen später im Bauteil II neue Gebäude für die Verwaltung sowie Werkstätten und Probenräume entstehen.

  • 01/2019
    Neue brechtbühne auf dem Gaswerkgelände eröffnet

    Mit der Uraufführung von William T. Vollmanns preisgekröntem Roman »Europe Central« eröffnete am 12. Januar 2019 das Staatstheater seine neuen Räume in der beeindruckenden Kulisse des ehemaligen Ofenhauses.

  • 01/2019
    Sanierungsarbeiten am Großen Haus starten

    Mit der Baubeginnsanzeige vom 1. Januar 2019 starten nun offiziell die Sanierungsarbeiten des Großen Hauses.

  • 09/2018
    Wir sind Staatstheater!

    Seit dem 1. September 2018 hat Augsburg ein Staatstheater. Es ist neben München und Nürnberg der dritte Standort in Bayern, an dem sich ein Haus dieser Qualitätsstufe befindet.

  • 06/2018
    Schliessung der Brechtbühne

    Die brechtbühne schliesst nach 6 Jahren. Theatertechnischen Einbauten wie Licht, Ton, Bühnentechnik, Tribüne und auch die Klimatechnik / Lüftungsanlage etc. werden  demontiert und in der neuen Interimsspielstätte im Ofenhaus wieder eingebaut.

  • 10/2017
    martini-Park als Interim wird eröffnet

    Die Interimsspielstätte für das Theater wird im Oktober 2017 eröffnet. Zwei ehemalige Produktionshallen auf dem martini-Park Gelände dienen als Interimsspielstätte. 620 Zuschauer finden dort Platz.

  • 06/2017
    Archäologische Grabungen beginnen

    Wo einmal das Orchesterprobengebäude stehen soll, beginnen im Juli 2017 die Archäologen mit Ihrer Arbeit. Auf dem Gelände an der Volkhartstrasse fördern Sie aus Funde aus nahezu allen Epochen zutage.

  • 06/2016
    Schließung des Großen Hauses

    Bei Voruntersuchungen durch den TÜV werden massive Brandschutzmängel festgestellt. Das Große Haus wird geschlossen. Früher als geplant.

  • 11/2015 - 05/2016
    Bürgerbeteiligung

    Die Bürgerbeteiligung geht nach einem knappen halben Jahr im April 2016 zu Ende. Die Ergebnisse wurden dem Stadtrat zur Entscheidung vorgelegt, um in der Bauplanung des Theaters Augsburg berücksichtigt zu werden.
    Hier gibt es das komplette Ergebnisprotokoll aus dem Bürgerbeteiligungsprozess „Zukunft der Theaterlandschaft Augsburg“:

    Ergebnisdokumentation zur Bürgerbeteiligung „Zukunft der Theaterlandschaft Augsburg“

  • 10/2015
    Neuberechnung der Kosten

    Im Oktober 2015 haben das Architekturbüro Achatz und das Kulturreferat die Kosten neu kalkuliert – diesmal mit detaillierteren Schätzungen zur Archäologie. Bei den Baukosten ergab sich Einsparpotenzial von 2,5 Millionen Euro. Einschließlich der Interimskosten ergeben sich daraus Gesamtkosten von 197,5 Millionen Euro. Davon entfallen auf Bauteil I und II 186,3 Millionen Euro, auf die Interimslösungen 8,28 Millionen Euro und auf die Archäologie 2,93 Millionen Euro. Abzüglich der voraussichtlichen Staatszuschüsse von 105,65 Millionen Euro beträgt der Netto-Eigenanteil der Stadt 90,98 Millionen Euro.

  • 07/2015
    Verhandlungen mit dem Freistaat und Kostenreduzierungen

    Vor dem Hintergrund der mit dem Freistaat Bayern geführten Förderverhandlungen wurden parallel die Planungen durch das Architekturbüro vertieft, auch mit dem Ziel, zu einer Einsparung zu gelangen. Der Freistaat Bayern hat am 1. Juli 2015 im Rahmen einer Pressekonferenz eine bislang nicht dagewesene Förderung in Höhe von 107 Mio. Euro (bezogen auf 189 Mio. Euro Gesamtinvestitionskosten) zugesagt.
    So kann auch zukünftig in der Metropole Augsburg ein Zentrum für Kultur und Theater seine Ausstrahlung in die gesamte Region entfalten.
    Zeitgleich zu den Verhandlungen mit dem Freistaat konnte mit gemeinschaftlichen Bemühungen des Nutzers, der Verwaltung und des planenden Architekten eine enorme, aber planvolle Kostenreduzierung im Konzept vom 10. Februar 2015 erreicht werden (Pläne siehe Beschluss). Dabei ist es trotz der Kostensenkung gelungen, unter Berücksichtigung der komplexen Anforderungen eines Theaters, das ursprüngliche, auch vom Freistaat Bayern gewürdigte Konzept beizubehalten.

  • 07/2015
    Vorstellung der Planungen und Kosten im Stadtrat

    Der abgestimmte Vorentwurf der Planungen „Generalsanierung Großes Haus“ (Bauteil I) mit wird mitsamt Kostenschätzung dem projektleitenden Hochbauamt Anfang Februar 2015 übergeben. In der gemeinsamen Sitzung des Bauausschusses und des Werkausschusses Theater am 10. Februar 2015 wird er öffentlich vorgestellt. Ebenfalls präsentiert wird eine erste Konzeptstudie für Bauteil II an der Kasernstraße auf der Grundlage des Raumbuches des Theaters Augsburg mit überschlägiger Kostenermittlung. Auf Basis der damalig vorhandenen Planungstiefe (Stand 10.02.2015) wurden Gesamtkosten von rund 222 Mio. Euro (brutto) ermittelt, wobei auf das Bauteil I (Großes Haus) rund 119,5 Mio. Euro (brutto) inklusive Risikoreserve von 25 Prozent und auf das Bauteil II (Gesamtareal an der Kasernstraße) rund 102,5 Mio. Euro (brutto) entfallen.

  • 09/2013 - 12/2013
    VOF Wettbewerb zum Großen Haus Bauteil I

    Großes Haus (Bauteil I)

    Die Leistungen, die für die Generalsanierung erforderlich sind, werden in separaten Verhandlungsverfahren nach der „Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen“ (VOF) vergeben. Die Leistungen beziehen sich einerseits auf die Objektplanung der Gebäude, also die Architektur, sowie auf die Fachplanung, also die Theatertechnik.

    Im Ergebnis der europaweiten VOF-Verfahren werden die Planungsleistungen für Architekten und Fachplaner im Bauausschuss am 17. Oktober 2013 an die ausgewählten Planungsbüros vergeben.

    Gesamtareal an der Kasernstraße (Bauteil II)

    Auf Grundlage der Studie zur „Neukonzeption Theater Augsburg“ sind umfangreiche Planungen zur Neuordnung von Verwaltung, Werkstätten, Produktionsstätten und Probebühnen erforderlich.

    Um ein funktionales Entwurfskonzept für das Gesamtareal entwickeln zu können, sind weitere Planungsleistungen erforderlich. Diese werden in einem weiteren Verhandlungsverfahren vergeben.

    Im Ergebnis des europaweiten VOF-Verfahrens werden die Planungsleistungen im Bauausschuss vom 12. Dezember 2013 an das ausgewählte Architekturbüro vergeben.

  • 09/2011
    Grundsatzbeschluss des Stadtrat zur Theatersanierung

    Grundsatzbeschluss des Stadtrates vom 29. September 2011 (Drs.-Nr. 11/00433) zu Theatersanierung:

    Die Verwaltung wird beauftragt, die Sanierung des Theaters auf der Basis der Studie zur „Neukonzeption Theater Augsburg“ zeitnah zu realisieren, die notwendigen Verfahrensschritte durchzuführen und erforderliche Fachplanungen zu beauftragen. Aus verfahrensrechtlichen Gründen und Bedingungen des Bauablaufs für das Großprojekt wurde die Maßnahme in „Generalsanierung Großes Haus“ (Bauteil I) und „Planung Gesamtareal an der Kasernstraße“ (Bauteil II) gegliedert.

  • 2010
    Schließung der Komödie

    Mitte 2010 muss aus bauordnungs- und brandschutzrechtlichen Gründen die Komödie geschlossen werden. Dringend muss eine Interimsspielstätte her. Eine Entscheidung hierzu wird deshalb unabhängig von der Neukonzeption Theater Augsburg getroffen (Drs.-Nr. 11/00263).

  • 09/2009
    Erste Planungen

    Im Bauausschuss vom 17. September 2009 wird der Auftrag für die Planungsleistungen zur Neukonzeption des Theaters Augsburg vergeben. Ziel ist die Entwicklung einer zukunftsweisenden Neukonzeption für das Theater Augsburg mit seinen Produktions- und Spielstätten als Grundlage für Umbau, Modernisierung und ggf. Erweiterung/Neubau. Im Ergebnis eines europaweiten VOF-Verfahrens (Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen) werden die Planungsleistungen an die Arbeitsgemeinschaft PFP Architekten, Prof. Friedrich, nach Hamburg vergeben.

    Im Rahmen von Workshops werden zwei Problemfelder untersucht:
    Langfristige Neukonzeption des Theaters Augsburg zur Optimierung/Verbesserung aller Spiel- und Produktionsbereiche und
    Untersuchung von möglichen Interimsspielstätten für die „Komödie“.
    Das Ergebnis der Studie wird dem Stadtrat am 11. Dezember 2009 durch PFP-Architekten vorgestellt.

  • 2007/08
    Erste Arbeitsgruppe wird gebildet

    2007. Die Spiel- und Produktionsverhältnisse beim Theater verschlechtern sich zusehends. OB Dr. Paul Wengert regt eine referatsübergreifende Arbeitsgruppe an. Die Arbeitsgruppe wird schließlich von OB Dr. Kurt Gribl mit Verfügung vom 26. Mai 2008 einberufen.